12. Juli 2021

40. St. Veiter Jacques-Lemans-Open – Zwischenstop beim Junggesellen

Impfungen und Junggesellenbuden, das sind die Herausforderungen, denen sich das Schachkid in diesen Tagen stellt. Acht Monate Lockdown liegen hinter dem Schachkid. Der Heidelberger Schachherbst im Oktober 2020 war das letzte Schachturnier, was noch möglich war. Zeit, wie auch schon im letzten Jahr, das 40. St. Veiter Jacques-Lemans-Open in Angriff zu nehmen. Das wollen auch der dicke Doktor und der baldige FM.

Lange war nicht sicher, ob das Schachopen statt finden wird. Aber schon im letzten Jahr hatten die Organisatoren alles dran gesetzt, selbiges statt finden zu lassen. Und Ende Juni kommt die Bestätigung. Ein anderer Spielort, da die Blumenhalle, der bisherige Spielort, als Test- und Imfpzentrum dient. Es wird ohne Maske gespielt. Und es findet statt.

Vor dem Schach steht die Immunisierung. Das Schachkid bekommt vor Abreise nach Bamberg seine zweite Impfung. Und die schlägt am nächsten Tag erbarmungslos mit Schüttelfrost und Fieber zu. Das Schachkid sieht schon die Fahrt am Freitag nach Bamberg gefärdert. Hier wartet der dicke Doktor auf den baldigen FM und das Schachkid.

Aber Nachmittag gehts dem Schachkid wieder gut. Die Abfahrt verzögert sich um einige Minuten. Das Schachkid muss noch die sehr traurige Beerdigung von „Detective Arsch“ aus Lucifer verfolgen:

 

Sehr traurig, aber danach gehts los. Erfreulicherweise ohne Stau. Der baldige FM ist etwas unleidlich, er leidet Hunger und sehnt sich nach der Bolognese, die der dicke  Doktor kochen will. Der dicke Doktor hat sich vom Schachwizard zeigen lassen, wie man kocht. Hat aber frecherweise im Rezept den Rotwein gegen Weißwein getauscht. Das kann das Schachkid nicht gutheßen. Immerhin, es schmeckt.

Kritisch anzumerken ist, es gibt kein Nachtisch. Und kein Likörchen. Und keine Sitzkissen auf dem harten Stuhl. Und nicht genug tiefe Teller, der Gastgeber löffelt aus einem Blechnapf. Der dicke Doktor hat offenbar eine Junggesellenbude und ist da etwas lebensfremd. Der Schachwizard dagegen steht unter weiblichen Einfluss, was man seiner Wohnung klar anmerkt. Da gibt es Stühle mit Sitzkissen, Platzdeckchen und Blümchen auf dem Tisch. Eine gemütliche Sitzecke, wo man gerne speist. Immerhin, der dicke Doktor hat die Kritik aus dem letzten Jahr aufgegriffen und serviert Schlenkerla – ein Schlenkerla, um genau zu sein. Nur eins… (!!!). Bei zwei durstigen Gästen!!!! Und kein Likörchen!!!

Immerhin, der Abfahrt am Folgetag steht nix im Wege…

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