Schach oder nicht Schach?

Schach oder nicht Schach, das ist hier die Frage! – Alle halbe Jahr hat das Schachkid keine Lust mehr auf Schach und beschließt, mit selbigen aufzuhören. Das Schachkid hat dann wahlweise seine Skatphase, seine Doppelkopfphase oder seine Tischtennisphase, oder auch mal alles zusammen.

Heuer war es mal wieder so weit. Das Schachkid beschloss, das Schachbrett hinzuwerfen und sich künftig dem Tischtennis zu widmen. So begab sich das Schachkid zu einem Tischtennisverein zum Trainingsabend und spielte vier Stunden lang Tischtennis. Es hat vier von 6 Sätzen im Doppel gewonnen und dem Tischtennisverein den Sekt bei der zufällig statt findenden Weihnachtsfeier an der Platte weggesoffen.

Das Schachkid stellt erfreut fest, dass es noch so manches kann und ist ganz stolz darauf. Bald jedoch stellt das Schachkid fest, dass es nicht für Tischtennis brennt. Es ist nicht die gleiche Leidenschaft für das Schach, obwohl es großen Spaß macht. Das Schachkid beschließt daher, wie immer alle halbe Jahre, die Kelle wieder an den Nagen zu hängen und sich der Verbesserung seines Schachspiels zu widmen.

Zwei Dinge kann das Schachkid heute noch feststellen.

Beim Tischtennis gibt es genau so wie in anderen Sportarten Ehrgeizige, die vor lauter zusammengekniffenen Arschbacken keinen Spaß haben, mittelgute Spieler bei jeden kleinen Fehler blöd von der Seite anmachen und beleidigt nach einer Stunde nach Hause gehen, weil Sie keinen ebenbürtigen Gegner haben.

In Berlin gibt es tatsächlich einen FKK-Tischtennisverein. Da spielt man nur mit Turnschuhen und der Kelle begleitet. Da kann man mal wieder sehen. In Berlin gibt es eben alles, deswegen mag das Schachkid diese Stadt. Gibt es eigentlich auch FKK-Schach? Vielleicht eine Marktlücke…

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