Feierbister und Schachmiezen in Pardubice

Der Abend war jung, die Nacht kurz – Pardubice hat, lustige Begleitung mit Ortskenntnis vorrausgesetzt, viel im Nachtleben zu bieten. Ein gewiser Schachverein scheint ganz cool drauf zu sein und des Schachkids würdig. Die Frage ist, ob die so einen Typen wie das Schachkid wollen.

Das Schachkid denkt über die Erweiterung seines „Trainerstabes“ nach und hat bei einem renomierten Eröffnungsexperten angefragt. Hier hakt es beim Schachkid an allen Ecken und Enden. Da muss man noch den Preis aushandeln.

Das Schachkid meldet sich morgends beim Blitzturnier an, erfährt, dass dieses bis um 13.30 Uhr geht, und meldet sich wieder ab.

Das Cafe mit Musik von Antenne Bayern im Hintergrund und einen Virgin Mojito auf dem Tisch ist bei Sonnenschein eindeutig die bessere Alternative. Der Mojito ist jungfräulich, weil er ohne Alkohol ist.

Spruch des Tages: „Dream as if you ‚ll live forever. Live as if you ‚ll die today.“ (Quelle: P.H.) Richtige Einstelllung!

Zur gestrigen Partie…

Kleine Kinder sind gefährlich. Vor allem kleine Mädchen. Erst recht die russischen kleinen Mädchen. Die die russische Schachschule durchlaufen und hochmotiviert sind. Darya Cheklekstova jedenfalls spielte die Eröffnung und das Mittelspiel so gut wie fehlerfrei.

Das Schachkid versuchte, den neu erlernten Machotzky-Aufbau im Sizilianisch aufs Brett zu bringen. Genau genommen ist es dass nicht, weil die Gegnerin eine andere Variante wöhlt. Es sieht aber so aus. Unfassbar ist aber, dass es die kelien Russin bis zum 17. Zug versteht, ruhig herum zu lavieren und stetig ihr Stellung zu verbessern.

Nach 19. … d5 seitens der kleinen Spielerin geht es munter weiter. Ständig droht irgendwas taktisches, das Schachkid hat überhaupt keinen Durchblick mehr. So geht das bis zum 36. Zug f5. 36. … gxf5 scheint ein Fehler zu sein. Nach diversen Abtausch schafft es das Schachkid, seine Bauern auf die richtige Farbe zu stellen. Der Rest ist erlernte Endspieltechnik.

Das kleine Mädel drückt sich zwei Tränchen weg. Das ist gar nicht nötig, hat sie doch wirklich gut gespielt. Ein paar Jahre noch und die kleine Russin spielt in der A-Gruppe.

Was nun? Feiern, siehe oben… Im Hotel liegt schon alles im Bett, also zurück zur Straße.

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