10th International Chess Festival “ISCHIA the Green Island” – Biertümpel-Freddie – A Star was born

Der Urlaub neigt sich langsam dem Ende, was etwas schade ist. Aber das Schachkid freut sich durchaus schon etwas auf den Alltag, was für etwas Erholung spricht. Gerade kommt beim Schreiben dieser Zeilen eine Omi im Bikini vorbei, was sich wirklich nicht gehört.

Das Schachkid wollte sich soviel auf der Insel angucken. Aber es ist so warm. Und vielleicht hat der Lucky ja recht. Vielleicht entspannt man ja wirklich am besten, wenn man nichts macht. Der Superdave macht auch nix und soll eigentlich losfliegen. Erfreulicherweise kann er dazu bewegt werden zu bleiben, was die Brisanz dieses Urlaubs deutlich aufwertet. Das Schachkid glaubt, das sei ein Lob für den Superdave, aber die Formulierung klingt auch sehr schön.

Maan fährt einkaufen in den Supermarkt. Man nutzt die Gelegenheit, den Superdave, auch bekannt als „Der Psychater!“ zu einer Inselrundfahrt zu entführen. Zweieinhalb Stunden später hat man den Supermarkt immer noch ncith gefunden, aber wirklich fast jede Ecke der Insel erkundet. Außer den heißen Quellen natürlich…

Das Schachkid hat vom Trainer ein Remisverbot bekommen und verliert. Aber nicht wegen des Verbots. Sondern wegen des völlig sinnnlosen 18. … Sxe5. Das Schachkid hat berechnet, die Leichtfigur wieder zu bekommen. Das Schachkid hat zwar die Drohung d7 gesehen, glaubte aber, durch ein Zwischenschach ein Tempo zu gewinnen, um die Drohung abzuwehren. Das bringt natürlich nix. Und den starken Zug 22. … Dxf8 hatte das Schachkid gar nicht gesehen. Aber auch vorher steht das Schachkid sehr beengt. Den 4-Bauern-Angriff kann das Schachkid noch nicht. Vielleicht ist auch 13. … Dxa4 besser. Wobei auch danach kein rechter schwarzer Plan zu sehen ist. So kommt Schwarz zu Sd6 und kann dort einen starken Freibauern bildern.

Der Schachwizard schiebt ein taktisches Remis nach dem anderen ein, ist aber trotzdem Elo-mäßig im Plus, was für seine Taktik und das starke Teilnehmerfeld spricht. Während der Lucky auch zum dritten Mal in Folge remisiert, was aber nicht verwunderlich ist, da er schon wieder nach 10 Zügen 3 Leichtfiguren abgetauscht hat. Das entspricht eigentlich nicht seinem Spielstil.

Das Hotel hat auch ein typisches Klischee zu bieten. Gleich am ersten Abend, als die Reisegruppe dem Skatspiel frönt, wankt ein italienscher verzottelter FM herbei und zeigt den Hitlergruß. Dann setzt er sich zu der Reisegruppe und beginnt sogleich eine Diskussionn zur Geschicht Deutschlands. Er erzählt etwas von einer Nacht der langen Messer, wo die SS die SA oder andersrum um die Ecke gebracht hat. Das Schachkid reagiert etwas ungehalten, hat nun wirklich keine Lust, über Geschichte zu diskutieren. Verpasst aber die günstige Gelegenheit, den Italiener auf Mussolini anzusprechen.

Belgien gewinnt derweil, Uruquay glänz nicht gerade. Das Schachkid nickt gewohnheitsmäßi in der Lobby ein.

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