Der zweite Turniertag steht an. Das Schachkid hatte am Vorabend zwei halbe Bier, davon ein dunkles Bier, ein schweres Essen und dann noch einen doppelten Eierlikör. Die Nacht verlief entsprechend – drei Stunden wach ab Mitternacht und auch sonst ein sehr schlechter Schlaf. Die Konzentration ist im Eimer. Das lässt schlimmes für den Turniertag befürchten.
Doch erstmal kommt der Oberbürgermeister und eröffnet die Runde. Es ist ganz erstaunlich und auch schön, welche Aufmerksamkeit aus der Politik dieses Turnier erhält. Auch die Tatsache, das vier Vereine aus Gera das Turnier organisieren, spricht für sich. Vereinsfeindschaften scheint es nicht zu geben. In Potsdam, wo das Schachkid wohnt, wäre das sicher nicht so möglich, Auch der Sohn von Albrecht Beer ist da und spricht ein paar liebe Worte.
Das das Schachkid in der dritten Runde einen Gegner mit 2.000 TWZ bekommt, das ist schon etwas ungewöhnlich. Dieser hat eine Doppelnull eingefahren und hatte offenbar einen schlechten Vortag. Heute hat das Schachkid eben diesen und spielt relativ lustlos. Und so spielt das Schachkid seine Partie auch rasch herunter. Entsprechend sieht die Partie auch aus.