Zu langsam im Najdorf beim Erfurter Schachfestival

In der 1. Runde geht es gegen den Stadtilmer Tom Dittrich. An diesen kann sich das Schachkid noch erinnern, als er als Miniausgabe seiner selbst vor Jahren im Amateurturnier spielte. So schnell wird der Nachwuchs groß.

Der Trainer hat dem Schachkid empfohlen, seine Bedenkzeit zu notieren, die Partie ohne Engine einzugeben und gleich mit Kommentaren zu versehen. Das Schachkid solle aufschreiben, was es sich bei seinen Zügen denkt, damit man das später analyiseren könne. Das wird das Schachkid in diesen Turnier versuchen.

Die Partie gegen Tom ging ganz klassisch verloren. Schwarz spielt im Najdorf nicht aggressiv genug und wird überrant, wobei überraschenderweise die Entscheidung am Damenflügel und nicht am Königsflügel fällt.

Im Meisterturnier schließt sich derweil der Kreis. Das Schachkid trifft auf einen Schachkumpel des Schachwizards, der ausgerechnet gegen Marco spielt, den das Schachkid gefühlt seit 15 Jahren kennt. Überraschenderweise verliert Tobias trotz seiner Favoritenrolle. Marco ist spielerisch immer für eine Überraschung gut.

Der Trainer ist auch da und tatsächlich hoch fokussiert auf seine Partie. Jedenfalls scheint er nicht zu bemerken, dass Leute um sein Brett herum stehen. Das Schachid ist von sowas immer genervt.

Das Schachkid geht und tröstet sich mit einem Rostbrätl und einem Cocktail. Schön, wieder in der Heimat zu sein.

2 Kommentare zu „Zu langsam im Najdorf beim Erfurter Schachfestival“

Kommentieren