Vereinsabend mit Hindernissen

Das Schachkid ist in Potsdam unterwegs, um den Vereinsabend zu besuchen. Soweit der Plan… Das Schachkid fährt erstmal durch Potsdam und verfährt sich und kommt 20 Minuten zu spät. Am Spiellokal angekommen stiefelt das Schachkid durch die Fachhochschule Potsdam zum Traininsraum. Die robust gebaute Pförtnerin ist anwesend und fragt resolut: „Wo wollen Sie denn hin?“ „Zum Schachtraining“ antwortet das Schachkid schüchtern.

Wieso, es sei doch keiner da. Und der Schachschrank sei auch zu, argumentiert die Pförtnerin. Das Schachkid erlaubt sich einen Hinweis auf das brennende Licht im Trainingsraum. Fragend schaut man in den Trainingsraum. Drei Jugendliche schauen fragend zurück. Offensichtlich darauf wartend, das was passiert.

Die Pförtnerin stapft davon. Das Schachkid befragt die Jugend, warum kein Spielmaterial da sei. Das steht im Schrank, der sei zu. Wo man den Schlüssel findet, weiß keiner. Ein Verein mit 60 Mitgliedern und das Schachkid ist der einzige anwesende Erwachsene. Mhhh…

Das Schachkid telefoniert die ihm bekannten Vereinskameraden an. Wozu haben die Leute eigentich ein Handy, wenn keiner rangeht? Endlich, der Vereinschef ruft zurück. Den Schrankschlüssel habe die Pförtnerin. Die gleiche Pförtnerin, die anmerkte, das der Schachschrank zu sei!

Das Schachkid parkt die Jugendlichen und eilt zur Pforte. Keiner da, die Pförtnerin macht ihren Rundgang und ist telefonisch nicht erreichbar. 10 Minuten später, sie ist da. Das Schachkid bekommt den Schrankschlüssel nicht, das Schachkid ist der Pförtnerin unbekannt. Nachvollziehbar, aber nervig.

Caissa hat ein Einsehen. Ein Vereinskamerad erscheint in der Tür. Der ist bekannt. Sesam öffne Dich – mit einer Stunde Verspätung ist nun Spielmaterial verfügbar.  Auf Training hat man keine Lust mehr. Man spielt Tandem. Dafür hat sich die Warterei allerdings gelohnt.

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