Gute Aktionen, nackte Tatsachen und anderes Tolles

Diese Woche stieß das Schachkid auf eine tolle Aktion der Deutschen Schachjugend „15 Titelträger für 15 Jahre“. Die Deutsche Schachjugend koopertiert seit 15 Jahren mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes. Aus diesem Anlass gibt es eine ganz besondere Idee. Es stellen sich 15 starke Spieler für Simultanveranstaltungen zur Verfügung. Schachvereine können sich bewerben. Das erhobene Startgeld der Spieler spendet die Deutsche Schachjugend an das Kinderhilfswerk. Die Titelträger verzichten auf ein Antrittsgeld. Nur die Reisekosten trägt der einladende Verein. Eine tolle Sache findet das Schachkid. Man tut Gutes, veranstaltet als Verein einen Schachevent mit breiter Öffentlichkeitswirkung und  kommt nie wieder so günstig an einen starken Spieler für ein Simultan heran.

Das Schachkid erinnert sich auch an abenteuerliche Kooperationen der Deutschen Schachjugend. So gab es eine enge Zusammenarbeit mit der FKK-Jugend. Seminare wurden beispielsweise veranstaltet. Die Deutsche Schützenjugend war auch dabei. Das Schachkid findet es gut, wenn verbandsübergreifend derartiges statt findet. Dennoch ist das Schachkid sehr amüsiert. Es stellt sich nackte Schachspieler am Schachbrett vor, die nach jedem Schachgebot einen Böllerschuss abgeben. Dies ist ein ernsthaftes Problem. Schließlich ist Schach ein sehr stiller Sport. Auch ist sich das Schachkid nicht sicher, ob es FKK-Schachspieler sehen mag. Immerhin ist Schach ein geistreicher, aber nicht sehr körperbetonter Sport. Die Aussichten könnten daher nicht so optimal sein.

Ausprobieren könnte dies, wer es mag, vielleicht in Frankeich. Die Internationalen Meister Rike Wohlers-Armas und Luilus Armas betreiben einen Schach-Campingplatz „La Rochade„. Auf dem Medoc gelegen, eine Halbinsel im Südwesten Frankreichs, findet der geneigte Schachspieler Ruhe und Erholung. Im Camp selber werden Schachaktivitäten wie kleine Turniere und Weinverkostungen angeboten. Die schöne Atlantikküste ist nicht weit weg. Das Schachkid überlegt ernsthaft, ob es dort in diesem Jahr Urlaub macht.

Auch Training hat das Schachkid gemacht und sich seine Partien angeschaut. Zwei Exoten waren dabei. Einmal hat der weiße Spieler mit f4 eröffnet, ein anderes Mal mit Sc3. Das Schachkid hat sich daher erstmal zwei Bücher bestellt und harrt der Dinge, die da nun via Post kommen.

 

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