Erfurter Schachfestival – Neuauflage des Finales 2012

7.00 Uhr, der Tag beginnt. Das Schachkid löst seine 10 üblichen Schachaufgaben bei Chesstempo. Des Schachkids Trainer hat beim Schachkid eklatante Taktikschwächen festgestellt und Tatiktraining verordnet. So ist seit 8 Tagen der Vorsatz, bis 31. März 2018 jeden Tag 10 Aufgaben zu lösen. Mal gucken, ob es was bringt.

Gestern fiel dem Schachkid im Augustiner fast das Handy aus der Hand. Als es feststelllte, dass das Erfurter Schachfestival auf diesen Blog verlinkt hat, worüber sich das Schachkid sehr gefreut hat. Kaum zu glauben, dass dies hier wirklich jemand liest.Vermutlich wird irgendwann mal ein schachlicher Gegner des Schachkids selbiges verklagen.

8.00 Uhr, das Schachkid fährt zur Sauna. Nachdem es gestern mitbekommen hat, dass man sich an der Rezeption Latschen und einen Bademantel bestellen kann. Und das sogleich prompt aufs Zimmer geliefert bekommt. Im Wellnessbereich angekommen schaut eine sportelnde Dame das Schachkid fragend an nach dem Motto, was will der denn hier und begibt sich aufs Laufband. Das wird das Schachkid nie verstehen, auch wenn es Sport nötig hätte. Warum quälen sich Menschen freiwillig vor dem Frühstück im Urlaub im Hotel auf dem Laufband?

Die Sauna wirkt nun ja, lauwarm. Das Schachkid setzt sich probehalber mal rein. Minuten später flammen Lichter in der Sauna auf. Ist das ein Zeichen? Oder ist das Hotel irritiert, dass da jemand rumsitzt? Das Schachkid trollt sich zum Frühstück.

Heute geht es in der 5. Runde gegen Ivica Braskin. Der Erfurter gehört zum Urgestein de Amateurturnier. Man hatte bereits 2012 in der 7. Runde das Vergnügen. Seinerzeit ging es um den 1. Platz. Das Schachkid hatte die Qualität mehr, Ivica mit seiner unabwendbaren Mattdrohung die besseren Argumente. Heute ist der Tag der Revanche.

Um 11.00 Uhr ereilt das Schachkid immer so ein kleiner Hunger am Brett, was das Spielen doch sehr beeinträchtigt. Heute sorgt das Schachkid vor und nimmt sich Nüsse vom Weihnachtsmarkt mit. Die kann man zur Not auch auf den Gegner werfen, wenn dieser mit schachlichen Ungemach droht.

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