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Deutsche Amateurmeisterschaft in Potsdam – Verpasste Chancen der Gegner – Die Abenteuer des Schachkids
5. Januar 2020

Deutsche Amateurmeisterschaft in Potsdam – Verpasste Chancen der Gegner

Zweiter Turniertag – mit der Qualifikation wird es wohl nix. Dafür sind 1,5 liegengelassene Punkte einfach zu viel. Das Universum ist bekanntlich immer um Ausgleich bemüht. Daher nehmen heute mal die Gegner ihre Chancen nicht wahr.

Der Lieblingsschiri des Schachkids, der Bernhard, ist auch da. Er hat heimlich unter den ganzen Schachsachen seine Leidenschaft für Football versteckt. Er trägt eine sehr elegante schwarze Krawatte mit einem kleinen goldenen Footballhelm drauf, sehr kleidsam.

Heute nun ein Berljner. Dieser hatte in 2019 gegen das Schachkid in Wittstock bei „Ran an den Turm“ gewonnen. Heute wird 4h gekämpft. Königsindisch – Weiß greift genauso an, wie es der große N.W. im Blitz immer tut. Und das Schachkid immer unter geht. Aber  diesmal nicht, das Schachkid hat ein Eröffnungsbuch durchgearbeitet. Und weiß zwar keine konkreten Varianten, kommt aber auf ganz neue Ideen, Die Stellung sieht ziemlich taktisch aus, hält sich aber. Seine Chance hat Weiß mit 23. Sxg6. Aber Weiß scheut das Opfer. Danach gehts bergab. Der Angriff schwächt sich ab und Schwarz freut sich über Mehrbauern. Nochmal eine Großchance mit 36. Dh4 – Weiß kann die Dame gewinnen. Aber wer soll sowas nach 4h sehen.  Weiß gibt bald auf.

Das Schachkid speist heute in der Hotelbar. Gar nicht so einfach, hier einen Platz zu finden. Entweder sitzt man auf einen komischen Hochstuhl. Oder man sitzt auf einem gemütlichen Sofa und wird von lauter Musik genervt. Und das war keine Jazz-Musik, wie  es sich für eine ordentliche Bar gehört.  Das Bier und der Burger war recht lecker. Nun begehrt das Schachkid aber ein Dessert und das Hotel zeigt sich erschreckend  unflexibel. Das Schachkid will Kuchen. Der Kellner gibt zu Protokoll, es gäbe keinen Kuchen, sondern nur Eis. Das Schachkid weisst darauf hin, dass das Hotel den Flur runter in 200m Entferung ein Catering betreibt, in dem es Kuchen gibt. Der Kellner bleibt dabei, kein Kuchen in der Bar. Das Schachkid fragt zurück, ob nicht Kuchen und Eis aus der gleichen Küche kämen. Nein, sagt der Kellner, die kämen aus zwei Küchen. Das sprachlose Schachkid nimmt ein Eis und fragt an, ob man über das Eis etwas Eierlikör kippen könnte. Der Kellner ist ratlos und berät sich mit zwei Kollegen. Eierlikör gäbe es in dieser Bar nicht. Das Schachkid ist rat- und sprachlos. 30 Sorten Cocktails auf der Karte, aber kein Eierlikör. Komisches Hotel! Und das bei 4 Sternen!!! Keine Weiterempfehlung wert!!!!!

Der Brettnachbar vom Vortag kommt herbei und reicht dem Schachkid unauffällig einen Eukalyptusbonbon. Das Schachkid wird sich doch nicht etwa geräuspert haben?

In der Nachmittagspartie kommt der Huschenbeth zu Hilfe. Das Schachkid hatte sich wenige Tage zuvor eine Lektion vom Huschenbeth von dessen Schachschule angehört. Thema: Spielen gegen den Isolani. Man solle vereinfachen und dann den Isolani oder sonstige Bauern gewinnen, da die gegnerischen Kräfte an die Verteidigung des Isolani gebunden seien. Das Schachkid erblickt ab dem 9. Zug in den gegnerischen Reihen einen Isolani und schreitet zur Tat. Es wird abgetauscht, was abgetauscht werden kann. Leider kann Schwarz im 19. Zug seinen Isolani loswerden. Macht nix, einen Zug später bekommt er einen neuen Isolani verpasst. Das nun folgende Endspiel muss gewonnen sein, überlegt das Schachkid. Am Königsflügel wird ein Freibauer gebildet, um den sich Scharz kümmern muss. Inzwischen kann sich Weiß um den Damenflügel kümmern. Das geht fast schief. Das Schachkid rechnet nicht ausreichend und Schwarz kann nach 37. f5+ gewinen. Gott sei Dank rechnet der Gegner auch falsch und so ist nach 38. … Kf6, das sehr logisch aussieht, wieder alles in Butter für Weiß.

Abends gibt es Eierlikör und Schampus, nicht im Hotel!  Die haben ja keinen Eierlikör.  Das hat sich das Schachkid nach zwei Siegen aber auch wirklich verdient.

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