Archiv für die Kategorie „Buntes“

Jesus to a Child

George Michael ist tot, das findet das Schachkid traurig. Denn es hat die Musik von George Michael sehr gemocht. Wie z.B. mein Lieblingslied „Jesus to a child“.

 

Schachfeste und Kongresse

Schon wieder drei Wochen rum, ein Landeskongress und drei Vereinsfeste gingen vorbei.

Da haben wir den SV Briesen. Bei Sonnenschein sitzt man in einer Kneipe. Das Essen ist dörflich rustikal. Von den Vereinsmitgliedern sind gefühlt mehr als die Hälfte anwesend. Ein großes Plus für den Verein. Die Chefs des Vereins wollen sich zurück ziehen. Die Aufgabenumverteilung funktioniert. Reichlich unsinnig erscheint dem Schachkid dagegen der Vorschlag, für Vereinsmitglieder eine Mindeststundenzahl einzuführen, die abgearbeitet wird. Macht das jemand nicht, soll das Vereinsmitglied  Strafe zahlen. Das Schachkid hält dies für reichlich unsinnig. Wer mitarbeiten will, wird das auch tun. Den Rest wird man eher aus dem Verein vertreiben. Erschreckend war, mit welcher Ernsthaftigkeit über diesen Vorschlag diskutiert wurde.

Weiter ging es mit dem SV Schmalkalden 04. Das Schachkid war nicht da, hat aber den Vereinsvorsitzenden interviewt und hat die Fotos gesehen. Scheint ein sehr lustiges Gartenfest gewesen zu sein mit 90 % Anwesenheitsquote. Das Schachkid bedauert sehr, nicht anwesend gewesen zu sein.

War doch parallel die Vereinsfahrt des USV Potsdam. Also streng genommen der zweiten Mannschaft, das Schachkid wurde von selbiger adoptiert und hat überaschenderweise gleich ein festes Brett bekommen. Ein Haufen Männer grillt vier Tage lang und macht auch sonst einen Haufen Mist. Was für ein Spaß.

Wenige Tage später war Vereinsversammlung des USV. Nun ja, in einer abrissreifen Fachhochschule. Einige wenige Vereinsmitglieder waren anwesend, das ist traurig. Der rührige Vorsitzende gab sein bestes als Moderator im Bemühen, die Mannschaften aufzustellen. Und es gab kostenloses Bier.

Dazu noch ein Landeskongress in Brandenburg. Das Schachkid kann voller Stolz berichten, mit seinen wirren Vereinswechseln in der letzten Saison einen neuen Passus  in der Brandenburger Turnierordnung erzeugt zu haben:

„Ergänzung F.2.1. Mannschaftsmeldung

Am Ende dieses Punktes wurde hinzugefügt: Ein Spieler, der nach dem 1.7. abgemeldet wurde, erhält bei Neuanmeldung für den gleichen Verein keine Spielberechtigung für dessen Mannschaften in der laufenden Spielzeit.“

Vielleicht hätte man die Turnierordnung einen Passus aufnehmen sollen, das man in seinen Verein, wenn man nirgendwo anders war, zurück darf, ohne dann am letzen Brett der Mannschaft zwangsweise zu landen. Vor allem, wenn man nur 48 Stunden lang abgemeldet war und nirgendso anderrs angemeldet.!!!

Möglicherweise wäre die Gründung einer Schachjugend oder Anträge zur Entbürokratisierung des Verbandes die bessere Idee gewesen. Um keinen falschen Zugenschlafg aufkommen zu lassen – Man kann nicht dankbar genug für die Arbeit und Einsatzbereitschaft der Ehrenamtler haben. Aber Bürokratie und Unsachlichkeit mancher handelnden Personen sind manchmal einfach nicht zu ertragen.

Fauit: Gewisses Unverständnis für den Verbandstag in Brandenburg. In Briesen geht es familär zu. Nur manchmal wird von manchen Vereinsmitgliedern das Thema Vereinsleben ein wneig verbissen gesehen. Ganz familör ist es in Schmalkalden. Nur besteht dort ein Nachwuchsproblem. Kein Trainer, kein Nachwuchs, arbeitende Leute mt wenig Zeit. Es ist kompliziert. Der USV Potsdam dagegen hat sportlich die ehergeizigsten Ziele. Und einen netten Abteilungsleiter. Aber wenig Atmosphäre und Zuammenhalt. Das Schachkid ist sich nicht sicher, ob es auf Dauer bleiben will, wenn es so wenig Vereinsleben gibt. Eine Saisonn auf jeden Fall…

Jeder Verein ist anders. Schachspieler sind alles idioten, hört man oft. Das Schachkid gibt hier eine subjektive Meinung zum Besten, die hier bewusst überspitzt formuliert ist. Aber ein Körnchen Wahrheit ist ja in jeden Klischee vorhanden.

 

 

Schachgeklön – Partien live und launig kommentiert

Das Schachkid möchte heute den neuen Videokanal Schachgeklön vorstellen.

Gespielt wird auf der Seite Schacharena, einer großen Community mit mehr als 30.000 Nutzern. Die Partien werden launig, aber auch lehrreich kommentiert. Hinter den Videos stecken die User Unkreativ3  und Chinanudeln. Beide User freuen sich auf Herausforderungen von Spielern bei Schacharena, die eine kommentierte Partie haben möchten.

Görlitz und so on…

Nach Görlitz wartet Unangenehmes auf das Schachkid. Die Pension Picobello war mit der Hotelbewertung des Schachkids nicht einverstanden und meinte außerdem, das Schachkid habe doppelt gebucht. Rechnungen wurden an das Schachkid geschickt. Dem Schachkid wurde Hausverbot erteilt. Das ist nicht weiter schlimm, da das Schachkid nicht vorhatte, diese Pension nochmal zu besuchen. Eine strafrechtliche Anzeige bei der Polizei wurde angedroht, zivilrechtliche Maßnahmen sollen folgen.

Das Schachkid widerspricht den Rechnungen, die Pension rückt auch pompt davon ab. Ein Anwalt meldet sich. Man fordert das Schachkid auf, die Hotelbewertung zu prüfen und zu überarbeiten, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und einen dreistelligen Betrag an den Anwalt zu zahlen. Da wird das Schachkid nun seinerseits zum Anwalt latschen. Einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema hat das Schachkid bei Finanztip gefunden.

Der Trainer und auch der andere Trainer des  Schachkids haben sich derweil die Partien von Görlitz angeschaut.  Zwei sehr intensive Moralpredigten waren die Folge. Während der eine Trainer rot anlief und, emotional vorgetragen, sehr intensive Hinweise zur Verbesserung des Trainings gab, war der andere Trainer erstmal sprachlos. „Wie eine 1700 ist das aber nicht.“ und „Wenn Du so spielst, kannst Du  gegen alles verlieren!“ waren noch die harmlosen Kommentare. Das Schachkid nahm die berechtigte Kritik hin und versuchte, die Trainer mit Dackelblick und Schokolade milde zu stimmen. Funktionierte zweimal nicht.

Im Nachhinein ist das Schachkid schwer begeistert, ab und an einen Tritt in den Hintern zu bekommen, das ist sehr motivierend.

Der zum Cheftrainer beförderte Schachwizard hat sogleich eine Bestandsaufnahme gemacht und sieht erhebliche Defizite bei Taktik und Eröffnungen. Das Schachkid hat sich daher bei Chesstempo angemeldet und macht nun jeden Tag eine halbe Stunde Taktiktraining. Sehr gute Seite, wenn man Goldmember wird…

Daneben wird das Buch „Eine Reise über das Schachbrett“ von Klaus Trautmann durchgearbeitet.

Das Schachkid hat den Autor noch persönlich kennengelernt. Ein sehr lehrreiches Buch über Schachtaktik mit der richtigen Prise Humor.

Weitere 30 Minuten pro Tag  beschäftigt sich das Schachkid mit dem Aufbau eines Eröffnungsrepertoires. Wie das geht, wird das Schachkid bei Gelegenheit beschreiben. Auch hier begintn die Reise mit einem Buch „Aufbau eines Eröffnungsrepertoires“ von Steve Giddins :

 

Diese Aufgabe ist sehr langwierig und offenbar auch niemals so richtig abgeschlossen. Aber das Schachkid ist, Moralpredigt sei Dank, bis unter die Haarspitzen motiviert, führt weiterhin sein Traningstagebuch und macht die Hausaufgaben, die es vom Schachwizard aufbekommt. Ja Hausaufgaben… Schwänzt das Schachkid die Hausaufgaben, wird der Schachwizard unangenehm. Da das Schachkid keine Lust auf eine weitere Moralpredigt hat, folgt es brav den Anweisungen seines Trainers.  Was zugebenermaßen auch mehr und mehr Spaß macht…

Verlinkt und zurück gelinkt

Der Berliner Schachverein Zugzwang95 beschäftigte sich jüngst in einem Artikel mit dem Problem der Gleichstellung am Schachbrett und daneben und überhaupt. Nebenbei wurde lobend der „lesenswerte Blog des Schachkids“ erwähnt, was das Schachkid nur angesichts dieses Brandartikels zur Förderung der Damen nur zurück geben kann! Also klicken und lesen.

Und er lebt noch…

Nein, dieser Blog ist nicht tot, nein, nein…  Er lebt noch, das Schachkid. Selbiges hat sein Hauptquartier vor wenigen Wochen nach Potsdam verlegt. Schöne Stadt, kann das Schachkid nur empfehlen. Im Hauptquartier des Schachkids sieht es noch wüst aus, es fehlt an Schränken. Das benachbarte Berlin ist voller Möbelläden. Aber vernünftige Schränke gibt es nicht. Und findet das Schachkid  mal einen Schrank, hier bei Otto, gibt es keinen Aufbauservice. Das Schachkid will keine Schränke zusammen bauen. Alles, was keine Tastatur oder Maus hat, fasst das Schachkid lieber nicht an.

Was geschah bisher? Das Schachkid hat das eine oder andere Turnier gespielt, auch mal eins gewonnen, und aus Versehen die 1700 DWZ geknackt. Das Schachkid zeigt nun hier seine DWZ-Kurve und blickt stolz vom Sofa umher.

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Ein Jahr Training, ein wenig mehr, und das Ziel ist erreicht, eine 1700 DWZ. Erste Erkenntnis des Schachkids, es fühlt sicht nicht so an. Macht aber nix, das Schachkid braucht ein neues Ziel – die 1700 halten. Das Schachkid traut sich kaum, ein Turnier mitzuspielen, hat sich aber vorsichtshalber mal in Görlitz angemeldet.

Das Schachkid beschäftigt mittlerweile einen ganzen Trainerstab, Nils Werthmann und FM Felix Meißner. Für nähere Informationen klicke man auf den Namen. Das Schachkid kann beide uneineschränkt empfehlen.

Ersterer glänzt nicht nur durch grundsätzlich topmodisches Aussehen, sondern seinem Ruf als wandelndes Eröffnungslexikon. Egal, was man wissen möchte, Nils fragen… Er schafft es, die Dinge verständich zu erklären, auch dem Schachkid.  Spontane Wutanfälle, wenn das Schachkid seine Hausaufgaben nicht macht, oder Brandreden, wenn das Schachkid mal wieder zu passiv spielt, machen das Training emotional gesehen aufregend. Was solls, das Schachkid muss ab und an mal in den Hintern getreten werden.  Der Potsdamer hat eine Bombensaison gespielt, pflügt durch die Jugendbundesliga und wird die 2000 DWZ locker knacken. Damit ist der Abstand zum Schachkid wieder hergestellt.

Felix setzt in Eröffnungsfragen eher auf obskure Nebenvarianten,  findet aber selbst in in jeder Partie noch Fehler. Da zeigt das siegestrunkene Schachkid mal eine seiner Meinung nach fantastische Gewinnpartie. Der Trainer findet garantiert noch bessere Züge und kann das auch noch begründen. So ein FM-Titel ist offensichtlich berechtigt.

Kann man beide Trainer vergleichen? Eher nicht, aber es macht mit beiden sehr großen Spaß zu trainieren. Mit Büchern und DVDs kommt das Schachkid nicht so zurecht. Aber eine persönliche Betreuung ist Bombe. Falls jemand mal einen der beiden zwecks Traiing konakgieren will, das Schachkid stelld gerne den Kontkak her, aber nur zu netten Leuten.

 

 

Schachkrieg in Eberswalde?

Zwei Schachvereine in Eberwalde, die nicht miteinander können? So hörte es das Schachkid von Mitgliedern des einen wie des anderen Vereines. Nun demontiert sich mti Großschönebeck ein junger Schachverein selbst. Ein Teil geht zu Motor Eberswalde, ein Teil zu Eintracht Berlin? Spätestens nach Lektüre des nachfolgenden Zeitungsartikels aus der Märkischen Oderzeitung fragt sich der Außenstehende – Was ist nur los in Eberswalde?

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Sind Sie Schwede?

Sind Sie Schwede? – Wurde das Schchkid beim Breitunger Weihnachtsblitz gefragt.

Vereinsabend mit Hindernissen

Das Schachkid ist in Potsdam unterwegs, um den Vereinsabend zu besuchen. Soweit der Plan… Das Schachkid fährt erstmal durch Potsdam und verfährt sich und kommt 20 Minuten zu spät. Am Spiellokal angekommen stiefelt das Schachkid durch die Fachhochschule Potsdam zum Traininsraum. Die robust gebaute Pförtnerin ist anwesend und fragt resolut: „Wo wollen Sie denn hin?“ „Zum Schachtraining“ antwortet das Schachkid schüchtern.

Wieso, es sei doch keiner da. Und der Schachschrank sei auch zu, argumentiert die Pförtnerin. Das Schachkid erlaubt sich einen Hinweis auf das brennende Licht im Trainingsraum. Fragend schaut man in den Trainingsraum. Drei Jugendliche schauen fragend zurück. Offensichtlich darauf wartend, das was passiert.

Die Pförtnerin stapft davon. Das Schachkid befragt die Jugend, warum kein Spielmaterial da sei. Das steht im Schrank, der sei zu. Wo man den Schlüssel findet, weiß keiner. Ein Verein mit 60 Mitgliedern und das Schachkid ist der einzige anwesende Erwachsene. Mhhh…

Das Schachkid telefoniert die ihm bekannten Vereinskameraden an. Wozu haben die Leute eigentich ein Handy, wenn keiner rangeht? Endlich, der Vereinschef ruft zurück. Den Schrankschlüssel habe die Pförtnerin. Die gleiche Pförtnerin, die anmerkte, das der Schachschrank zu sei!

Das Schachkid parkt die Jugendlichen und eilt zur Pforte. Keiner da, die Pförtnerin macht ihren Rundgang und ist telefonisch nicht erreichbar. 10 Minuten später, sie ist da. Das Schachkid bekommt den Schrankschlüssel nicht, das Schachkid ist der Pförtnerin unbekannt. Nachvollziehbar, aber nervig.

Caissa hat ein Einsehen. Ein Vereinskamerad erscheint in der Tür. Der ist bekannt. Sesam öffne Dich – mit einer Stunde Verspätung ist nun Spielmaterial verfügbar.  Auf Training hat man keine Lust mehr. Man spielt Tandem. Dafür hat sich die Warterei allerdings gelohnt.

Nun bloggt der Trainer…

Des Schachkids Trainer weilt mit seinen Schützlingen bei der Jugend-WM in Griechenland. Das Schachkid kann da nicht mit, da es a) kein Deutscher Meister ist und b) entschieden zu alt für eine Jugendmeisterschaft ist. Der Trainer bloggt unter der Adresse https://luiswirdweltmeister.wordpress.com/