31. August 2019

38. Kurt Richter Gedenkturnier – Kurt Richter, die unbekannte Größe

Nach dem etwas desaströsen Lichtenberger Sommer geht es am folgenden Wochenende gleich weiter mit dem 38. Kurt Richter Gedenkturnier. Das Turnier, ausgerichtet von SG Narva Berlin, erlebt bereits seine 38. Auflage. Pünktlich zum 50. Todestag von Kurt Richter.

Das Schachkid hat hier offenbar eine Bildungslücke, der mitreisende Johannes offenbar auch. Das Schachkid hat nie was von Kurt Richter gehört. Der Organisator Gerhard Mietzelfeldt hält eine launige Eröffnungsrede und gibt einige Anekdoten vom dem Berliner Schachspieler preis. Er verweist auf neue Bücher, die anlässlich des 50. Todestages erscheinen. Offenbar ist er Experte für Kurt Richter. Selbst in Schottland, so sagt er, schreibt man Bücher über den Verblichenen. Das Schachkid hat offenbar eine immens große Bildungslücke.

Diesmal soll das Turnier besser laufen. Das Schachkid hat extra eher Feierabend gemacht und auf dem heimischen Sofa ein Powernapping gemacht. In Berlin im „RUDI“ haben sich 46 Spieler versammelt. Ein kleines familäres Turnier also…

Schöne Räume… Man hat viel Platz. Allerdings ist es sehr laut. Das Nachbarschaftszentrum liegt direkt an der Hauptstraße. Fenster schließen geht auch nicht. Der Sommer gibt nochmal alles. Manch einer behilft sich mit Ohrenstöpseln. Auffällig die spielfreudige Jugend… Die waren auch alle beim Lichtenberger Sommer.

Beschleunigtes Schweitzer System – ein leichter Gegner.

Die Stellung entwickelt sich ansprechend. 12. … d5 kann nicht gut sein. Aber das Schachkid spielt gefühlsmäßig und ist zu faul zum rechnen. Ein Mehrbauer und zwei Einzelbauern am Königsflügel müssen zum Sieg reichen. Der Schiri guckt zu. Das Schachkid will schön spielen, zieht daher fix, damit der Schiri auch den schönen Zug 29. Td5 sieht. Was das Schachkid sieht, ist das Desaster, als es die Uhr drückt. Letzte Hoffnung, vielleicht sieht es der Gegner nicht. Der muss erstmal die andere Brille aufsetzen und schaut sich mehrfach nach dem Schachkid um, dass vorsichtshalber in den Flur geflüchtet ist, um das Desaster nicht anzusehen. Der Gegner siehts natürlich. Das Schachkid tröstet sich mit einem Ouzo beim Griechen gegenüber. Johannes gewinnt wie immer soverän.

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