31. Dezember 2018

28. Erfurter Schachfestival – Taktiktraining tut not

Heute startet die Runde schon um 9.30 Uhr los, also früher ab zum Frühstück. Das Schachturnier nährt sich dem Ende, Silvester naht.  Seniorengruppen balgen mit Schachspielern am Frühstücksbuffet um die Wurst. Wobei alle satt werden und einen Platz finden. Und so unverhofft Tischgemeinschaften zueinander finden.

Der Senior am Nebenbrett wärmt sich mit Sudoku auf. Was ihm nicht hilft, da er gegen seine jugendliche Gegnerin schnell verliert.

Das Turnier endet so, wie es angefangen hat.. Der Gegner gewinnt schnell durch einen einfachen taktischen Zug, den man durchaus schonmal sehen kann. Das Schachkid nimmt sich fest vor, gleich im neuen Jahr mit dem Schachkurs vom GM Huschenbeth anzufangen. Auch Eröffnungstraining tut wohl not. Der Ld7 ist ein Paradebeispiel dafür, wie man seine Figuren nicht hinstellen sollte. Aktiv statt passiv – was nach Erotik klingt, ist auch im Schach gefragt.

Trost findet das Schachkid bei Entenbrust und Köstritzer Schwarzbier im Hotelrestaurant. Das im Foyer befindliche Klavier wird von zwei jugendlichen Spielern bearbeitet – und das erstaunlich gut. Klassik beim Mittagessen mit Filmmusik auf dem Flügel.

Nun denn, der Turnierdirektor Daniel Wanzek ahnt noch nicht, dass der das Schachkid in wenigen Tagen im Potsdam bei der Vorrunde der Deutschen Amateurmeisterschaft schon wieder treffen wird. Wie dieser bei seiner gewohnt launig moderierten Siegerehrung selber sagt, spielen viele Schachfreunde das Trippel Dresden-Erfurt- Potsdam mit. Wahnsinn!

Überhaupt die Siegereherung. Der Hoteldirektor Herr Michael Rosin ist wie schon bei der Eröffnung auch hier zugegen – sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Die Helferriege ist prominent besetzt – mit einem Schiri aus der Bundesliga und Bundesnachwuchstrainer IM Bernd Vökler. Schachstars zum Anfassen. Die langjährigen Schiris Albrecht Beer und Wolfgang Gerard werden verabschiedet. Letzt Genannter hat dem Schachkid einiges zum Thema Öffentlichkeitsarbeit beigebracht.  Das Hauptturnier ist fest in Thüringer Hand. Die Sieger kann man ausführlich auf der Homepage des Erfurter Schachfestivals nachlesen.  Dem Schachkid bleibt eine kurzweilige Siegereherung vor vollen Saal in Erinnerung.

Anekdote am Rande – das Schachkid läuft vielen Brandenburgern über den Weg. Was keine Überraschung ist, da das Schachkid in Potsdam wohnt. Und diese Brandenburger begrüßen das Schachkid als Brandenburger, das sich als gebürtiger Schmalkalder noch als Thüringer fühlt. Ganz schön frech, diese Brandenburger!

 

 

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