18. Oktober 2019

15. Lichtenrader Herbst – Verluste erschreckend trivial

Regen, nix als Regen heute. Das Schachkid schrubbt das heimische Bad. Ideale Vorbereitung auf ein Schachopen.

5. Spieltag – erschreckend, wie schnell so ein Turnier immer vorbei ist. Johannes hat heute endlich mal einen richtigen Gegner, einen waschechten Großmeister. Damit darf seine Partie live im Internet bewundert werden. Das Schachkid wird heute so schnell fertig werden, das man kaum gucken kann. Und hat viel Zeit zum Zeitung lesen.

Zur Partie ist wirklich nicht viel zu sagen. Es ist fast erschreckend trivial. Die Hauptvariante im Caro-Kann kann sich das Schachkid komischerweise gut merken. Sonst kann es sich nichts merken. Aber diese Variante sitzt. So sind die ersten 17 Züge schnell dahin geblitzt. Der Gegner ist schon nach dem 8. Zug raus und muss nachdenken. Dann hat das Schachkid die Endstellung erreicht und fragt sich, was nun? Das Schachkid hat keinen Plan. Das Zentrum anhebeln kann nie falsch sein. Also wird 19. … c5 gspielt. Das zerstört auch das Zentrum. Öffnet dummerweise dem Gegner auch Diagonalen, auf der Dame und König stehen. Der Rest ist für dem Gegner ein Kinderspiel und die Dame und das Spiel für das Schachkid erschreckend Simpel verloren. Wie ein blutiger Anfänger. Sehr ärgerlich geht das Schachkid aus dem Saal.

Im Foyer angekommen schlägt das Schachkid erstmal in der Wikipedia nach, was der Plan in der Hauptvariante bei Caro-Kann ist. So lernt man auch Schach.

Der Johannes macht es wie immer nicht unter vier Stunden. Aber nun doch der erste Verlust, nachdem der GM seine Bauerm am Königsflügel hat laufen lassen.

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