14. Apotheker-Turniern in Görlitz – Unzufrieden mit der Gesamtsituation

Der Tag zusammengefasst: Die Pension ist Mist, der Spielstil ist schlimm. Der Schachtrainer simst und hat sehr gute Nachrichten, was das Schachkid wirklich freut.

Das Schachkid nächtigt im Picobello. Das Zimmer ist eiskalt. Warm duschen ist nicht, es kommt nur kaltes Wasser. Späterer Kommentar der Rezeption: „Das kann bei 98 Gästen schon mal passieren.“  Tageslicht herein gelassen werden geht nicht. Das Schachkid ist im Erdgeschoss zur Straße raus und hat Panorama-Fenster. Seinen Astralkörper will das Schachkid nun wirklich nicht halb Görlitz zeigen. Der beeindruckende Fernseher hat eine Bildschirmdiagonale von 19 cm. Eine Fernbedienung gibt es nicht, WLAN oder Handynetz auch nicht. WLAN kann man kaufen. Begründung der Rezeption: „Man sei zu dicht an der polnischen Grenze dran.“ Vermutlich hat man Angst, dass die Polen das Internet klauen.  Auf zum Frühstück. Für 6 € muss das Schachkid selber eindecken und sein Geschirr wegbringen. Orangensaft ist alle. Auch sonst sieht das Buffet sehr mager aus. Das Schachkid denkt, da muss was passieren und geht erstmal zu seiner Partie.

Eine 1406 muss ja zu schaffen sein. Aber das Schachkid fällt in alte Verhaltensmuster zurück. Schnelles Spiel, nicht gründlich genug rechnen. Das Schachkid glaubt, nach dem 18. Zug einen Bauern zu gewinnen, lehnt ein Remisangebot ab und sieh nicht, dass nach 19. … Lxf3 der Turm weg ist oder es wahlweise matt wird. Das Thomas Beck in der Folgerunde die Nr. 1 der Setzliste zerlegt, ist nur ein schwacher Trost. Die Nr. 1 und das Schachkid trösten sich Abends bei Bier und Pizza gegenseitig.

Das Schachkid geht wütend zurück zum Picobello und wirft die Sachen ins Auto. Die Rezeption äußert Unverständis, als sich das Schachkid äußert, es wolle frühs warm duschen. Das Hotel Zur Börse wird angefahren. Die Rezeptionistin drückt dem Schachkid 3 Schlüssel in die Hand und meint, das Schachkid solle sich die Zummer anschauen. Sehr hübsch, nur die Betten sind zu kurz. Das 2m-große Schachkid braucht ein großes Bett.  Am Goldenen Strauß findet das Schachkid eine neue Heimstatt.  Doppelter Preis, aber warmes Wasser in der Dusche! Und für 5,- € Frühstück gibt es ein Buffet und Service.

Der Schachtrainer fragt an, wie es läuft. Das Schachkid fragt zurück. Good News. Es fügt sich irgendwie zusammmen, was zusammen gehört. Das Schachkid ist sehr erfreut und freut sich sehr für den Trainer.

Dave hat übrigens schon wieder gewonnen.

Nun wartet ein kleines niedliches Mädchen auf das Schachkid. Die junge Dame plant einen längeren Aufenthalt am Schachbett und stellt ein kleines Buffet auf. Die Colaflasche geht nicht auf. Das Schachkid hilft der Gegnerin mit Muskelkraft aus. Der lange Aufenthalt wird ganz kurz, wenn das Mädel 12. Lxc6 sieht. Dem Kinde fehlt noch die Erfahrung, aber das wird. Sehr knuffig, die Kleine…

Lucky hat verloren. Man beschließt, mit den großen Jungs aus Eberswalde Pizza essen zu gehen. Dave wird aus dem Hotelzimmer geklopft. Der schläft schon wieder. Polnische Steinofenpizza mit polnischen Schwarzbier, das kann das Schachkid sehr empfehlen. Man wankt weiter zum Cafe-Kino Klappe. Bei Kakao und Drinks a la Gletscher spielt man Mensch ärge Dich nicht. Dave, der schon 3 aus 3 hat, beweist abermals Können und gewinnt auch hier. Ein Teufelskerl, dieser Dave Möwisch.

Kommentieren